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Das Volk der Naxis

Die Naxis haben eine lange Geschichte und ein vielseitiges kulturelles Erbe. Sie stammen von den Shiqiang ab, den historischen Nomaden, welche die nordwestelichen Berge Chinas bevoelkerten.

Vor ielen Jahrhunderten gaben einige dieser Namaden das Wandern auf, sie tauschten ihre Zelte aus Tierhaeuten gegen Holzhuetten und besiedelten das Lijiang Tal, um Buchweizen und Reis anzubauen und Pferde zu zuechten.

In diesem historischen Zeitalternannte man die Siedler Moxie und Mosha. Mit der Gruendung der Volksrepublik China im Jahr 1949 nahmen sie den Namen "Naxi" an.

Die Naxis glauben an ihren gemeinsamen Ahnen Tabu. Er half ihnen, aus magischen Eiern zu schluepfen. Diese Legende ist widerstandsfaehigen Rinden-Heftchen entnommen, welche laUT Experten aus dem zehnten Jahrhundert stammen.

Es leben ca. 250.000 Naxis im Bereich der Lijiang Praefektur. Die meisten von ihren leben im Autonomen Bezirk der Naxis Lijiang, dessen Hauptstadt Dayan ist.

Das Naxi Volk spricht seine eigene Sprache, welche sprachliche Elemente Burmas und Tibets vereint.

Die traditionelle Naxi-Religion - Dongba - beinhaltet weder Tempel noch Priesteraemter. Der Dongba Scharmane besitzt keinerlei besondere Privilegien, er fuehrt lediglich den Vorsitz bei religioesen Zeremonien.

Die Naxis glauben auch, dass alles Nauerliche - der Himmel und die Erde, die Sonne und der Mond, Berge und Fluesse, Wolken und Windstroeme - eine Seele haben. Sie verehren die Natur, Geister und ihre Ahnen.

 

 

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