
Einige Feste und Zeremonien
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Die Lisu -mit einer Bevoelkerung von ueber 470.000- leben zum grossen Teil in der Praefektur Nujiang, obwohl es auch einige nach Lijiang, Deqen und Dali verschlagen hat.
Sie leben ein einfaches und unkompliziertes Leben. Das Schwert-Fest ist ein wichtiger traditioneller
Feiertag.
Am achten Tag des zweiten Monats des Mondkalenders wird dieses Fest zu Ehren eines Han-Chinesischen Helden begangen, der den Lisu das Herstellen von Schwertern zeigte. Im zu Ehren werden jaehrlich zwei Zeremonien begangen, bei dem es oftmals Verletzte gibt, aber alle ihren Spass zu haben scheinen. Junge Lisu schmeissen dabei ihre Schuhe fort und "erklettern den Schwert-Pfahl" und "tauchen in das Flammenmeer ein", d.h. sie gehen auf einem Haufen gluehender Kohlen, und klettern dann einen Pfahl empor, dessen Stufen aus 36 scharfen Schwertklingen bestehen. Die Maenner, die die beiden Akte vollbracht haben, werden "Nipas" genannt. Oben angekommen vollfuehren sie noch einige besonders schwierige akrobatische Kunststuecke und bewerfen die Menge mit "Jiama" (Talismaenner aus Papier), um Unglueck abzuwenden.
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