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Das Munao Fest der Jingpo |
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Die Jinpo sind eine ethnische Gruppe mit ueber 90.000 Menschen. Sie leben in Dehong und in der Prefektur Nujiang. Die Jingpo - ein Volk, das gerne singt und tanzt - bauen ihre Haeuser mit Bambusdaechern in Siedlungen am Fusse der Jingpo Berge, d.h. dort, wo ihre Ahnen und Urahnen, die vor Tausenden von Jahren aus den suedlichen Teilen des Tibetischen Plateaus emigrierten, ansiedelten. Sie sind geradeheraus und offen. Die Jingpo Maenner tragen, wenn sie "ausgehen" gerne ein langes Schwert und die Frauen tragen tubenfoermige Kleider.
Den Jingpo geht der Ruf nach, dass sie sehr gute TaenzerInnen, SaengerInnen und MusikerInnen sind. Sie tanzen zu allen moeglichen Anlaessen, so z.B. wenn eine gute Ernte eingebracht wurde, zur Einweihung eines Neubaus, bei Hochzeiten und sogar als Willkommenszeremonie fuer Gaeste. Das "Munao Zongge" Fest ist ein Massentanz, der alljaehrlich am ersten des chinesichen Mondkalenderjahres gefeiert wird. Das Fest findet zu Ehren der Ahnen statt, und im Mittelpunkt stehen immer die vier sog. Munoa Pfeiler, die mit Bemalungen und Motiven aus dem Himalaya - ihres Ursprungs - verziert sind. Daruf ist auch die Route gezeichnet, die die Vorfahren der Jingpo aus dem Himalaya nahmen, bevor sie hier ansiedelten. Der spektakulaerste Teil des Festes ist der Tanz, an dem Tausende von Jingpo teilnehmen: Die Choreographie und Schrittfolge ist dabei in direkter Anlehnung an die Aufzeichnungen der Auswanderung wie sie auf den Pfaelen dargestellt ist. Der Gedanke dahinter ist die Vermittlung der Geschichte der Jingpo an die juengere Generation.
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Das Schwert-Fest der Lisu
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