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Das Amatu Fest der Hani |
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Die Hani, mit einer Bevoelkerung von 1.060.000 Menschen, leben vorwiegend in den Taelern des Honghe und Lancang Jiang (obere Laeufe des Mekong). Es gibt ca. 20 Zweige dieser ethnischen Gruppe. Und obwohl die Hani ihre eigene Sprache sprechen, haben sie keine eigne Schrift.
Das Amatu-Fest wird zu Ehren der Ahnen, der Berge und Waelder waehrend des zweiten Mondmonats im Autonomen Kreis der Yao und Dai (Thai) in Jinping gefeiert. Am ersten Tag wird den herumstreunenden Geistern (Seelen der Vorfahren) ein Hahn geopfert und ein Bambuszaun um das Dorf herum errichtet, damit sie nicht in das Dorf zurueck kommen koennen. Am darauf folgenden Tag opfert ein besonders begabter "Dorf-Priester" dem Fluss, den Bergen und den Waeldern einen weissen Hahn. Mittags werden im "Dorf-Tempel" noch mehr Opfergarben gemacht und ein grosses Festmahl wird vorbereitet. Die Tafel wird so aufgestellt, als ob direkt aus dem Tempel ein Drachenkopf waechsen wuerde, die anderen Tische werden der Laenge nach in den Strassen aufgestellt. Alle Maenner aus dem Dorf nehmen an diesem Festessen teil.
Die Feierlichkeiten beginnen drei Tage vor dem "Drachen-Tag" und dauern sieben Tage lang. Alle anderen Aktiviteaeten liegen still. Aussenstehende wurden bis zum Ende der Zeremonien nicht aus dem Dorf gelassen.
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