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Das Kaquewa Fest der Dulong |
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[ Kulturelles ]
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Die Dulong sind mit nur ca. 4.600 Menschen eine der kleinsten ethnischen Gruppen Chinas. Sie leben zum Grossteil am Dulong Fluss im Kreis Gongshan, das zur Praefektur Nujiang gehoert, im Nordwesten der Provinz Yunnan. Es ist dies eine sehr entlegene Gegend mit sehr viel Wald. Die Dulong sind einfache und ehrliche Menschen. Wenn jemand etwas verloren hat, werden die Dulong den Gegenstand liegenlassen, so dass der Besitzer ihn wiederfinden kann. Das Kequewa Fest ist das enizige Fest, das die Dulong
begehen. Das Kaquewa Fest wird im elften bzw. zwoelften Monat des Mondkalenders begangen. Am ersten Tag wird in jedem Haushalt ein buntes Bild aufgehaengt; am Abend kommt die ganze Familie zusammen zum Trinken und um die Zukunft des naechsten Jahres vorauszusagen. Am zweiten Tag wird der Berg-Gott geehrt: Aus Buchweizen Mehl werden Abbilden der Gottheit und wilder Bergtiere geknetet. Nach Beendigung der Rituale zu Ehren des Berg-Gottes beschiessen junge Bogenschuetzen die Figuren mit Pfeilen. Die anderen Zeremonie-Teilnehmer tanzen um den Schuetzen herum und trommeln dazu auf grossen Gongs und Trommeln. Waehrenddessen bereiten die Dulong Frauen das Rind zur Opfergarbe auf einem bunten Teppich vor. Auch die Hoerner des Rindes werden mit bunten Baendern verziert. Dann wird das Opfertier an den Opfer-Pfahl gebunden. Die jungen Maenner aus dem Dorf sind Arm in Arm und jeweils mit langen Speren bewaffnet zum Ort des Geschehens gekommen. Sie trinken "mit einem Herzen" selbstgebrannten Schnaps, d.h. aus einer Schale alle gleichzeitig. Danach beginnen alle um das Opfer-Tier herum zu tanzen und lancieren ihre Speere auf das Rind. Nachdem es irgendwo volkommen geschwaecht vor blutigen Wunden zu Boden faellt, wird es dem Himmel geopfert. Mit Hilfe der Rinderzunge wird dann die Zukunft gelesen. Das Fleisch wird beim anschliessend Festmahl verzehrt weden. Einer der jungen Maenner aus dem Dorf muss -den Rinder-Kopf geschultert- den sog. Rinder-Kopf-Tanz tanzen. Bald werden ihn alle mit lautem Geschrei begleiten. Nach dem Tanz wird das Rind geschlachtet und ueber einem grossen Feuer geroestet. Das Fest geht meist bis tief in die Nacht.
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Das Holz-Trommel-Fest der Wa
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