[Landschafte]
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In seiner verwestlichen Form wurde es zuerst von James Hiltons in seinem Roman "Verlorener Horizont" benutzt. Sein Buch handelt von drei U.S. amerikanischen Piloten, die auf ihrem Flug ueber die Sino-Indische Luftbruecke eine Notlandung in einem paradiesisch schoenen Gebiet machen muessen. Das Land wird bschrieben als eines mit Schneebergen, Steppen, Tibetern, roter Erde und drei Fluessen, die die Region durchfliessen. Nachdem die Piloten letztlich von Tibetern gefunden und damit gerettet sind, kehren sie in ihre Heimat zurueck. Historische Quellen belegen, dass 1944 in der Tat ein amerikanisches Transportflugzeug auf der Sino-Indischen Luftbruecke innerhalb Yunnans in der Naehe der Stadt Zhongdian abstuerzte. Nach langen Recherchen ist endlich offiziell bestaetigt, dass es sich bei der in dem Roman beschriebenen Gegend tatsaechlich um den Kreis Zhongdian in der Tibetischen Autonomen Praefektur Deqen handelt. Besucher koennen sich davon ueberzeugen, dass in jeder Ecke der Autonomen Tibetischen Praefektur ein Stueck Shangri-La zu finden ist. Drei schneebdeckte Berge, der Meili, der Baimang und der Haba, thronen majestaetisch ueber der weiten Landschaft, dessen niedrigere Hoehen von drei Fluessen durchzogen werden: der Goldene Sand Fluss, der Mekong nud der Yangtze. Die Berge bilden einen wunderschoenen Hintergrund, dessen Schoenheit seinesgleichen sucht. Spiegelglatte Seenplatten liegen in der Grassteppe verteilt wie Juwelen in einem Schmuckstueck. Rinderherden grasen in aller Seelenruhe auf den Weiden, deren sattes Grass und exotische Blumenpracht sich in einer Brise leicht bewegen. In den Tiefen der umliegenden Waelder eroeffnet sich eine Welt seltener Vogel- und Tierarten. Mutter Natur hat Shangri-La ueppig ausgestattet, so dass die 100.000 Tibeter, Lisu, Naxi und Yi, sich sehr gluecklich waehnen, hier zu leben. So wie das Vorbild der natur, sind auch die ethnischen Gruppen sehr freundlich, ehrlich und sehr gastfreundlich. Das Kloster hier in "Shangri-La" heisst "Guihuasi" oder "Sanzanlin". Hier in diesem tibetischen Kloster, das angelegt ist wie der Potala Palast in Lhasa, leben 800 Moenche. Die fuenf-stoeckige tibetische Bauweise ist verziert mit Holzschnitzerein und vergoldeten Dachziegeln. (Naeheres unter "Gallerie Tibetischer Religion und Kultur in Deqen".) Eine Schnellstrasse verbindet Zhongdian mit Kunming, dass 700 km entfernt liegt. Seit 1999 gibt es hier auch einen Flugplatz, und von Kunming aus gibt es taeglich mehrere Busse nach Zhongdian. |
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Yunnan
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